Lufthansa: 26.000 Jobs stehen auf der Kippe

Die Corona-Krise könnte deutlich mehr als die bisher bedrohten 10.000 Stellen kosten.

Frostige Aussichten für das Lufthansa-Personal (Foto: Martin Metzenbauer).

Bei Lufthansa ist die (personelle) Situation aufgrund der COVID-19-Pandemie offensichtlich ernster als bisher angenommen: War man ebenhin von einem Personalüberhang von rund 10.000 Stellen ausgegangen, könnte sich dieser auf rund 26.000 Angestellte (bzw. 22.000 Vollzeitstellen) ausweiten, wie "Reuters" berichtete. Insgesamt beschäftigt die Lufthansa Group weltweit rund 138.000 Menschen.

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat indessen erklärt, dass die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa Zugeständnisse in Höhe von 350 Millionen Euro anbieten würden. "Für den einzelnen Piloten bedeutet dies einen Gehaltsverzicht von bis zu 45 Prozent", heißt es in einem Statement VC-Präsident Markus Wahl. "Im Gegenzug erwarten wir einzig vom Konzernvorstand, dass er sich zu seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekennt. Eine Verwendung dieses Beitrags zur Auslagerung von Arbeitsplätzen zu schlechteren Bedingungen wäre völlig inakzeptabel und würde der Loyalität der Beschäftigten nicht gerecht werden", so der Vorsitzende der Pilotenvereinigung.

Autor: Martin Metzenbauer
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Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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