Lübeck Air will im Juni 2020 abheben

Stuttgart und München sollen täglich, außer an Samstagen, bedient werden.

ATR72 (Foto: ATR).

Der deutsche Regionalflughafen Lübeck liegt seit der Insolvenz und der anschließenden Übernahme durch den Unternehmer Wilfried Stöcker zumindest was den regelmäßigen Linienverkehr anbelangt brach. Das soll sich ab Juni 2020 ändern, denn dann soll der flughafeneigene Carrier „Lübeck Air“ nach Stuttgart und München abheben.

Die beiden Ziele sollen täglich, außer an Samstagen, mit ATR 72-500 angeflogen werden. Das Turbopropflugzeug will man in Deutschland registrieren, jedoch soll der operative Betrieb von der dänischen Air Alsie durchgeführt werden. Der Flughafen Lübeck beabsichtigt an Samstagen typische Charterdestinationen anzubieten.

Mit dem Abzug von Wizzair im Jahr 2016 verabschiedete sich der Linienverkehr vom Flughafen Lübeck. In der Folge musste die Betreibergesellschaft unter dubiosen Umständen Insolvenz anmelden und wurde vom Unternehmer Winfried Stöcker übernommen. Dieser will dem Regio-Airport neues Leben einhauchen und dies auch mit einer hauseigenen Airline bewerkstelligen. Die eingesetzte ATR72-500 soll mit 60 Sitzplätzen bestuhlt werden, erklärt Geschäftsführer Jürgen Friedel gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk.

Preislich will man sich nicht als Lowcoster, sondern als Qualitätsanbieter positionieren. Das günstigste Ticket soll etwa 100 Euro kosten, wobei es ergänzend zwei weitere Buchungsklassen geben wird. In der teuersten soll – so Airliners.de – auch die Nutzung von Lounges inkludiert sein. An Bord will Lübeck Air Mahlzeiten, die in der eigenen Küche zubereitet werden, servieren. Auch die Mitnahme eines Gepäckstücks soll im Preis inkludiert sein.

Autor: Jan Gruber

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