LH & Flugbegleiter bei Gehalt und Pension einig

Zumindest bis zur großen Schlichtung am 30. Juni darf das Kabinenpersonal nicht mehr streiken.

Das LH-Kabinenpersonal beim "Schlichten" (Foto: Airteamimages.com).

Der Tarifkonflikt zwischen Flugbegleiter und Lufthansa ist zwar noch nicht ganz gelöst, aber weitere Streiks sind - bis auf weiteres - vom Tisch. Wie die dpa berichtet, konnten unter dem Vorsitz des SPD-Politikers Matthias Platzeck wichtige Details zu Gehaltssteigerungen und zur Altersversorgung des Kabinenpersonals geklärt werden. Die Flugbegleiter sollen für das bei Lufthansa geschäftlich sehr erfolgreiche Jahr 2015 eine Einmalzahlung von 3000 Euro erhalten. Zu Beginn dieses Jahres greift eine Stufenerhöhung von 2,2 Prozent, wie beide Seiten mitteilten.

Platzeck soll dann am 30. Juni wieder schlichten um die letzten Fragen zur Arbeitsorganisation zu beantworten. Bei der Pension (“Rente”) sind noch einige Details offen, die möglicherweise in die Schlichtung überführt werden sollen. Sollte hier keine Einigung erzielt werden, wäre daher auch noch ein Scheitern der Regelungen zu Übergangs- und Betriebsrenten denkbar. Auf jeden Fall werden die UFO-Mitglieder in einer Urabstimmung das endgültige Ergebnis bewerten.

Noch offen ist der Tarifkonflikt bei den Piloten. Sie haben bereits 13 Mal gestreikt. Die Flugbegleiter hatten im November vergangenen Jahres sieben Tage lang die Arbeit niedergelegt und damit den härtesten Streik in der Geschichte der Lufthansa organisiert. (dpa)

Autor: Christoph Aumüller
Redakteur
Christoph ist Absolvent des Studienlehrganges Luftfahrt der FH Joanneum Graz. Seit Mitte 2015 verstärkt er das Redaktionsteam von Austrian Aviation Net.

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