LGWler appellieren mit offenem Brief an die Politik

Mitarbeiter hoffen auf staatliche Hilfen. 

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Die rund 400 Beschäftigten der insolventen Zeitfracht-Airline LGW haben in einem offenen Brief an die Politik zum Ausdruck gebracht, dass diese ihnen helfen soll. Dabei beziehen sie ganz klar auch die Mitarbeiter von Tuifly mit ein - dort sollen trotz Milliardenkredit des Staates hunderte Angestellte entlassen werden. "Auch im Sinne eines Sozialstaats sollte so etwas nicht zu viel verlangt sein", heißt es in dem Schreiben, das AviationNetOnline vorliegt.

Detailliert wird in dem Brief noch einmal auf die fast 40-jährige Geschichte der LGW eingefangen, die als Regional-Airline startete, später exklusiv für Air Berlin flog und nach deren Pleite an Lufthansa überging. Dort brachte sie Slots und ihre 20 Dash-Turboprops mit bei Eurowings ein, wurde allerdings nach einem Jahr an Zeitfracht verkauft, "als dann die Slots das Eigentum der Lufthansa waren und diese das kleine Unternehmen aus Dortmund nicht mehr brauchten", heißt es.

Nachdem Eurowings im April überraschend den Wet-Lease-Vertrag mit LGW gekündigt hatte, musste diese Insolvenz anmelden. In dieser Woche entschied Zeitfracht, die Airline aufzulösen, sodass die Mitarbeiter zu Juli arbeitslos sind.

Autor: Carlo Sporkmann
Redakteur
Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

    Special Visitors

    Volga-Dnepr Airlines / RA-82042
    ROSSIYA / EI-UNP
    Antonov Airlines / UR-82007
    National Airlines / N952CA
    Atlantic Airways / OY-RCK
    Danish Air Transport / OY-RUE
    LGW - Luftfahrtgesellschaft Walter / D-ABQA

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    Carlo Sporkmann

    Granit Pireci

    Michael David