LGW und WDL stocken Kurzarbeitergeld nicht auf

Zeitfracht-Flotte aktuell komplett am Boden.

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Zeitfracht hat das komplette fliegende Personal in Kurzarbeit geschickt und die betroffenen Airlines stocken das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlte Gehalt der Mitarbeiter nicht auf. Dies sagte ein Unternehmenssprecher zu AviationNetOnline. Die Regelung betrifft circa 500 Mitarbeiter von Zeitfracht, die über die Marke German Airways mit den beiden Airlines LGW und WDL Flüge für Eurowings und wechselnde Kunden wie Braathens durchführen.

In Deutschland können wegen der Corona-Krise seit vergangener Woche Unternehmen Kurzarbeit anmelden, wenn zehn Prozent der Angestellten betroffen sind – vorher musste für mindestens ein Drittel der Belegschaft nicht genug Arbeit da sein. In dem Fall zahlt die Bundesagentur für Arbeit den Arbeitnehmern 60 Prozent des Nettolohns (bzw. bei Eltern 67 Prozent) und erstattet dem Arbeitgeber komplett die Sozialabgaben. Inzwischen haben rund 470.000 Unternehmen die Regelung in Anspruch genommen.

Zeitfracht: Keine Einschränkungen im sonstigen Frachtbetrieb
Bei Zeitfracht bleibt zudem aktuell die komplette Flotte am Boden. Dies betrifft 16 Dash-Maschinen von LGW und fünf Embraer-Jets von WDL. Die Virus-Pandemie habe aber keine Einschränkungen auf die anderen Frachtbereiche (Schiffe und LKWs) des Berliner Logistikers, sagte der Sprecher.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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