Let's go LAX: Spotten am Los Angeles International Airport

Wo gibt es in LA die besten Punkte zum Spotten? Christian Taborsky hat sich für AviationNetOnline vor Ort umgesehen - hier seine Tipps und jede Menge Fotos!

Blick auf das "Theme Building" von 1960 (alle Fotos: Christian Taborsky).

Am 21. Februar 2020 startete ich mit einen Freund in das Abenteuer Los Angeles International Airport. Unser Ziel war es, so viel als möglich auf verschiedenen Positionen mitzunehmen - und es war ein voller Erfolg! Wenn man - wie wir - ein Mietauto hat, ist Spotten in LAX eigentlich sehr einfach und entspannend: Fast alles ist gut zu erreichen. Und auch die Polizei spielt hier freundlich mit und lässt einen in Ruhe.

Die bekannteste Position ist natürlich der „Imperial Hill“ (Clutter's Park auf Google Maps), von wo aus man einen phantastischen Ausblick auf den südlichen Teil des Airports hat. Bänke und Tische laden zum gemütlichen Verweilen ein und parken ist hier von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis 22 Uhr gratis.

Auch ein „7-Eleven“ Supermarkt ist ganz in der Nähe, wo man sich 24 Stunden pro Tag mit Verpflegung eindecken kann. Auch wir verbrachten die meiste Zeit auf diesem Spot, da man hier die Flugzeuge am Boden und in der Luft vor die Linse bekommt und auch einige Maschinen, die auf den Nordbahnen landen, trotzdem hier vorbeikommen. Strommasten samt unterschiedlich hängenden Leitungen und die Lüftungen des LSG Catering Gebäudes sorgen manchmal aber doch dafür, dass nicht alles so einfach zu „erlegen“ ist. Frachter bekommt man hier aber fast nur beim Start, da die meisten zwar auf der südlichen Bahn landen, jedoch schon früher abbremsen und so hinter einem Gebäude zum Cargo Bereich rollen. 

Zum Verkehr: Neben American, Delta und United samt ihren Express-Partnern sind noch Alaska, Southwest, JetBlue und Spirit aus den USA gut vertreten, auch Frontier zeigt sich hier täglich. Für Europäer spannend ist dabei auch, das hier reichlich Boeing 757-200, -300 und 737-900 zu sehen sind! Aus Kanada schwirrt Air Canada und WestJet ein, Mexiko ist natürlich mit Aeromexico, Volaris, Internet und Viva Aerobus auch stark vertreten. Avianca, Latam und Copa Panama runden diesen Bereich auch noch ab.

Europa war zum Zeitpunkt unseres Besuchs mit British Airways, Norwegian, Virgin Atlantic, Lufthansa, Air France, Swiss, KLM, SAS, Aeroflot, LOT, Alitalia, Iberia und Turkish. Auch El Al, Etihad, Saudia, Qatar und natürlich auch Emirates mit dem Airbus A380 war in LAX vertreten. Der Flugverkehr aus Asien war Ende Februar aufgrund der Corona-Krise schon ziemlich reduziert - zu sehen waren aber unter anderem noch JAL, Korean, Philippines. Besonders interessant für uns Europäer war natürlich der Verkehr aus dem pazifischen Raum mit Hawaiian, Air Tahiti Nur, Qantas Air New Zealand, Virgin Australia und Fiji.

Frachtmäßig gab es FedEx, Atlas Air, Polar Air Cargo, Kalifat, UPS, China Cargo, Air China Cargo, China Southern Cargo, Cathay Pacific Cargo, Korean Air Cargo, Asiana Cargo, Nippon Cargo, Qatar Cargo und Cargolux oder Cargo US.

Eine weitere gute Fotostelle ist das „Proud Bird“ Restaurant (hier auf Google Maps) beim Anflug zur südlichen Runway 24L (geht aber auch, falls einmal dazwischen was auf der 24R landet). Schon in der Früh ist eine Parkplatzeinfahrt offen und später kann man sich auch in den Garten des Restaurants setzten, wo auch ein paar Oldies ausgestellt sind (u.a. eine DC-3). Zudem ist man hier schon recht nahe dran, 100mm Vollformat können bei einer B777-300 schon knapp werden! Und für Essen und Trinken ist hier ebenfalls gesorgt – eine Position für einen entspannten Tag (sofern wie einmal bei uns nicht am Abend ein Event stattfindet und man sein eigenes Wort kaum versteht).

 

Und einen Tag muss man natürlich auch an den Nordbahnen verbringen, wo im Regelfall auf der 25L gestartet und auf der 25R gelandet wird. Dafür bestens geeignet ist unter Tags das „Quik Park“ Parkhaus (hier auf Google Maps), von wo man aus der 7. Etage einen guten Blick auf die Landungen hat (und eventuell auch so manchen Flieger beim Rollen erwischt, jedoch nicht immer frei. Widebodies können von hier auch mit „Downtown LA“ stimmungsvoll eingefangen werden, und auch das Hollywood-Sign sieht man ganz gut. Ab dem späten Nachmittag ist dann die Position beim „In-N-Out Burger“ (hier auf Google Maps) angesagt - das legendäre Motiv mit der Plakatwand dazu. In Sommer gäbe es dann noch einen Hügel an der Nordbahn, von dem man am Abend Licht hat. 

Je nach dem was man haben möchte, gibt es in LAX viele tolle Möglichkeiten für coole Bilder - und auch acht Tage werden da nicht langweilig. Bis bald, LA!

Autor: Christian Taborsky

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