Lauda: "Vida soll endlich unterschreiben"

Die Fluggesellschaft wehrt sich gegen die Vorwürfe der Vida.

Airbus A320 (Foto: Thomas Ramgraber).

Lauda fordert die sich weigernde Gewerkschaft Vida abermals auf, den neuen Kollektivvertrag zu unterzeichnen und damit über 300 österreichische Arbeitsplätze zu sichern. Ohnehin sei das Vorhaben des Carriers schon von der Wirtschaftskammer und der Mehrheit der Angestellten abgesegnet worden.

Von Seiten der Vida wurde eingewendet, dass das fliegende Personal zu hohe Gehaltseinbuße hinnehmen muss. Diesen Vorwurf weist die Airline jedoch vehement zurück. Auch die Regierung wird dazu aufgefordert, Initiative zu ergreifen und die „klaren Wünsche der in Wien stationierten Lauda-Crews zu unterstützen“, wie es in der Mittelung heißt.

"Vida behauptet fälschlicherweise, Ryanair wolle die Lauda A320 Basis in Wien schließen. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Ryanair, Lauda und unsere in Wien stationieren Crews wollen den Fortbestand der Lauda Basis in Wien. Die WKO hat Unterstützung zugesichert und ebenfalls den neuen Kollektivvertag bereits unterfertig, der von einer überwiegenden Mehrheit unsere Mitarbeiter unterstützt wird. Um die Basis zu retten, muss die VIDA den adaptierten Kollektivvertrag rasch unterzeichnen. Die Arbeitsplätze von über 300 Wiener A320 Crews und ihrer Familien liegen vollständig in den Händen der VIDA“, so Andreas Gruber und David O’Brien, Joint-CEOs von Lauda.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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