Lauda führt Ryanair-Handgepäck-Bestimmungen ein

Trolleykoffer kosten künftig extra.

A320 (Foto: www.airteamimages.com).

Die Ryanair-Tochter Lauda führt mit Wirksamkeit zum Beginn des Sommerflugplanes 2019 eine neue Richtlinie für das Handgepäck ein. Diese ist ident mit jener der irischen Muttergesellschaft. Künftig dürfen Reisende nur noch ein kleines Handgepäckstück mitnehmen.

Wie bei Ryanair muss für die Beförderung eines „großen Kabinengepäckstücks“ Priority Boarding dazu gekauft werden. Alternativ steht nun auch ein 10-Kilogramm-Aufgabe-Koffer zur kostenpflichtigen Auswahl. Die neue Regelung gilt für alle Flüge, die ab 21. Februar 2019 gebucht werden und ab Beginn der Sommerflugplanperiode abheben.

Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber erklärte gegenüber AviationNetOnline, dass man durch die Angleichung an die Bestimmungen von Ryanair den Boarding-Vorgang beschleunigen will. „Bei bestehenden Buchungen erhalten alle ein 10-Kilogramm-Aufgabegepäckstück kostenfrei hinzugefügt, so dass niemand, der bereits für den Sommerflugplan ein Ticket gekauft hat, schlechter gestellt wird“, so Gruber.

Eine ähnliche Regelung wurde bereits im Herbst bei Wizzair eingeführt. In Deutschland und Italien gehen Behörden bereits gegen die Bestimmungen von Ryanair und der ungarischen Billigfluggesellschaft  juristisch vor.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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