Kroatien will 70 Prozent von Croatia Airlines verkaufen

Fehler, die in Slowenien begangen wurden, sollen vermieden werden. 

DHC8 (Foto: Andy Graf).

Die kroatische Regierung passt angesichts des Desasters rund um die Privatisierung des slowenischen Adria Airways die eigenen Pläne für Croatia Airlines an. Verkehrsminister Oleg Butković erklärte, dass maximal 70 Prozent verkauft werden sollen. 30 Prozent wolle der Staat weiterhin halten, berichtet Ex-Yu-Aviation.

„Berater suchen derzeit nach potenziellen strategischen Partnern und werden bis Jahresende über das bestmögliche Rekapitalisierungsmodell entscheiden. Dann werden wir eine öffentliche Ausschreibung starten. Auf der Grundlage der Regierungsentscheidung werden wir bis Ende Juni 2020 einen strategischen Partner auswählen. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Suche nach einem Investor aus der Luftfahrtbranche, aber wir bestehen nicht darauf. Unterschiedliche Verkaufsmodelle sehen das Interesse verschiedener Anlegertypen voraus. Das Interesse hat sich sicherlich gezeigt“, so der Minister.

Der kroatische Staat wird der Fluggesellschaft neuerlich mit 33,7 Millionen Euro unter die Flügel greifen. Dieser Zuschuss soll das Finden eines Investors erleichtern. Dies gilt vorbehaltlich der Zustimmung seitens der EU-Kommission.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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