KLM: Jobabbau, Kurzarbeit und 747-Frühpension

Bis zu 2.000 Vollzeitstellen sollen abgebaut werden.

Sechs Boeing 747-400 von KLM sollen bereits heuer statt erst 2021 ausgeflottet werden (Foto: Andy Graf).

Auch die niederländische KLM leidet - wie viele andere Airlines auch - unter der Coronavirus-Pandemie. Als eine weitere Reaktion auf die Krise soll ab April Kurzarbeit eingeführt werden. Außerdem sollen 1.500 bis 2.000 Vollzeitstellen abgebaut werden, wie diverse Medien unter Bezugnahme auf KLM-Chef Pieter Elbers berichten. Darüber hinaus will man sechs der aktuell noch zehn betriebenen Boeing 747-400 vorzeitig (statt wie bisher geplant 2021) ausflotten.

KLM hat im März die Kapazität bereits um rund ein Viertel reduziert, in den kommenden Monaten rechnet man mit einer zumindest 30 bis 40 Prozent niedrigeren Transportleistung. Darüber hinaus werden Investitionen im  Wert von 300 bis 400 Millionen Euro eingefroren.

Die niederländische Airline ist die älteste Fluglinie der Welt, die noch mit ihrem ursprünglichen Namen unterwegs ist. Rund 33.000 Menschen sind bei dem Unternehmen beschäftigt, im Vorjahr waren mehr als 35 Millionen Passagiere mit KLM unterwegs.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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