Jet Time: Fast alle müssen gehen

Das Unternehmen hat mit hohen Umsatzverlusten zu kämpfen. 

Boeing 737 (Foto: Andy Graf).

Die Corona-Krise hat Jet Time kalt erwischt. Deswegen kündigte die dänische Charter- und Wet-Lease-Fluglinie drastische Schritte an: Nahezu 90 Prozent der Arbeitsstellen müsse Corona-bedingt abgebaut werden. Im Zuge dessen seien schon 313 Kündigungsschreiben verschickt worden.

Betroffen seien nicht nur Piloten, sondern auch Flugbegleiter sowie Flugzeugmechaniker, wie aerotelegraph.com berichtet. „Das ist der schlimmste Tag in der gesamten Firmengeschichte“, so Jørgen Holme, der Chef des Unternehmens. Jet Time fliegt für andere Airlines – etwa SAS oder Air Greenland – im Wet-Lease. Dieses Geschäft sei nun wegen der Krise eingebrochen. Deswegen müsse man die Ausgaben noch weiter senken. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.

Autor: Granit Pireci
Redakteur
Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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