Japan Airlines plant Stellenabbau

Mitarbeiterschaft soll um 6800 Personen reduziert werden

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Japan Airlines hat angesichts einer pessimistischen Wirtschaftsprognose der IATA die Pläne bezüglich einer Personalreduktion überarbeitet und plant nun den Abbau von 6800 Stellen im Rahmen ihres Kostenreduktionsprogrammes.

JAL wurde von der Wirtschaftskrise schwer getroffen und musste kräftige Rückgänge bei den Passagierzahlen und den Frachtmengen hinnehmen. Auch die gestiegenen Treibstoffpreise und die Neue Grippe werden für die Verluste verantwortlich gemacht. Die Gesellschaft prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr (bis März 2010) einen Nettoverlust in der Höhe von ca. 470 Millionen Yen.

Ein staatlich kontrollierter Restrukturierungsplan sieht eine Geldinjektion von mehr als 1,8 Mrd. Euro vor, die Japan Airlines langfristig das Überleben sichern soll. Der neu bestellte japanische Verkehrsminister Seiji Maehara hat allerdings angekündigt, diesen Plan zu überprüfen, und betonte seine Zweifel an dessen Realisierbarkeit.

Gleichzeitig haben namhafte Fluggesellschaften ihr Interesse an einer Beteiligung an JAL bekundet. American Airlines und Delta Air Lines erhoffen sich einen Zugang zum Inlandsflughafen Tokyo-Haneda, dem drittgrößten Flughafen weltweit nach Passagierzahlen. Auch Air France-KLM hat sich interessiert an einer Beteiligung gezeigt.

Die neue von der Demokratischen Partei geführte Regierung ließ auf jeden Fall durchblicken, von Weg der staatlichen Intervention abkommen zu wollen und verstärkt auf eine Liberalisierung des japanischen Luftfahrtsektors zu setzen.

(ms)

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