ISS Österreich beantragt Kurzarbeit

Insbesondere die Aktivitäten am Flughafen Wien-Schwechat sind betroffen.

Foto: Roman Payer.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch den am Flughafen Wien tätigen Dienstleister ISS Österreich. Dieser wird für seine Beschäftigten Kurzarbeit beantragen. In allen Unternehmensbereichen, in denen man in der Alpenrepublik tätig ist, könnten davon bis zu 7.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Der weltweite Ausbruch des Coronavirus hat in vielen Segmenten zu einem massiven Einbruch der Nachfrage geführt. Betroffen sind davon vor allem sämtliche Dienstleistungen am Flughafen Wien, zunehmend auch Servicebereiche in der Industrie und im öffentlichen Bereich. Weil ISS Österreich und seine Kunden die Maßnahmen der Bundesregierung und die Ereignisse rund um COVID-19 sehr ernst nehmen, wurden viele Objekte geschlossen bzw. die Kapazitäten auf das Notwendigste reduziert.

„Die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus treffen uns mit voller Härte und erfordern von uns Maßnahmen zu setzen. Aufgrund der weitreichenden Tragweite sind wir gefordert, frühzeitig zu reagieren“, so Erich Steinreiber, CEO von ISS Österreich. „Höchste Priorität hat für uns der Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen und damit einhergehend der faire Umgang mit unseren Mitarbeitern. Daher haben wir, in Abstimmung mit unserem Betriebsrat und der gesamten Führungsmannschaft, die vorsorgliche Einführung von attraktiven Kurzarbeitermodellen beschlossen. So wollen wir gemeinsam die Krise bewältigen. Gerade diese Krise zeigt die Wichtigkeit der gesamten Dienstleistungsbranche – vom Reinigungs- bis zum Sicherheitspersonal. Mein besonderer Dank gilt in dieser Zeit allen Mitarbeitern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz maßgeblich zur Bekämpfung des Coronavirus beitragen. Umso mehr werden wir in den nächsten Monaten um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen.“

Die Kurzarbeit soll laut Medienmitteilung am 1. April 2020 in jenen Unternehmensbereichen eingeführt werden, die von der geringen Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind. Dabei handelt es sich auch um sämtliche Aktivitäten am Flughafen Wien-Schwechat. Das Unternehmen sagt zu, dass soziale Härtefälle abgefedert werden sollen.

Autor: Jan Gruber

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