Immer mehr Airlines grounden ihre A380

Laut Air Transport World könnten bis zu 25 Prozent aller Superjumbos betroffen sein.

Airbus A380 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die weltweite Corona-Krise hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb des größten Passagierflugzeugs der Welt, AIrbus A380. Verschiedene Fluggesellschaften prüfen derzeit die Maschinen dieses Typs temporär außer Dienst zu stellen oder haben diesen Schritt gar bereits vollzogen.

Von den momentan rund 240 aktiven Exemplaren könnten nach Angaben des Portals Air Transport World rund 25 Prozent übergangsweise eingemottet werden. Beispielsweise stellt Korean Air zehn Exemplare temporär außer Dienst. Qantas wird acht Airbus A380 vorerst nicht mehr nutzen, China Southern Airlines hat bereits fünf Maschinen dieses Typs gegroundet. Lufthansa prüft einen solchen Schritt für ihre 14 Einheiten ebenfalls. Bei anderen Anbietern, darunter Air France, British Airways, Etihad AIrways, Qatar Airways, Emirates Airline und Asiana könnte es dem Medienbericht nach schon bald auch zum reduzierten Einsatz der A380-Flotte kommen. Asiana setzt beispielsweise derzeit nur zwei von sechs Superjumbos ein.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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