Hongkong Airlines: Sieben Maschinen an die Kette gelegt

Zahlungsrückstände am Flughafen Hongkong. 

A350 (Foto: Airbus).

Die angeschlagene Fluggesellschaft Hongkong Airlines ist nun mit einem neuen Problem konfrontiert: Aufgrund unbezahlter Rechnungen legte die Flughafenbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone sieben Flugzeuge an die Kette. Sollte es dem Carrier nicht gelingen das Geld aufzutreiben, so kann die Behörde die Flugzeuge nach 60 Tagen verkaufen.

Lokale Medien berichten, dass die betroffenen Maschinen bereits seit einiger Zeit nichtmehr eingesetzt wurden und auf dem Flughafen Hongkong abgestellt waren. Das Unternehmen erklärte, dass der Flugbetrieb normal fortgeführt werden kann. Erst vor rund 10 Tagen schrammte Hongkong Airlines knapp an einem Lizenzentzug aus finanziellen Gründen vorbei. Die Gehälter sollen laut lokalen Quellen noch nicht vollständig bezahlt worden sein. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 12 A320, 26 A330 und fünf A350-900. Mehrheitseigentümer ist die chinesische HNA Group, die als hochverschuldet gilt.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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