Helvetic ordert vier Embraer 195-E2

Pop-Up-Streckennetz wird aufgezogen.

Embraer 190 (Foto: Thomas Ramgraber).

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist auch Helvetic Airways gezwungen das Geschäftsmodell zu verändern. Bislang hatte man acht Embraer-Jets im Auftrag von Swiss in Betrieb. Diese eigentlich sichere Tätigkeit brach aufgrund der Krise vollständig weg. Nun geht man neue Wege.

Helvetic bietet künftig kurzfristig Flüge zu zahlreichen europäischen Zielen an. Diese können sowohl als Flight only als auch im Paket mit einer Hotelübernachtung gebucht werden. Die Reisen dauern etwa zwei bis drei Tage und sollen Personen ansprechen, die spontan einen Urlaubs- oder Städtetrip machen wollen. Der Carrier vermarktet das Angebot als „Pop-Up-Flüge“.

Eine mögliche Stornierung der E2-Order ist nun vom Tisch. Helvetic Airways entschied sich dazu vier Orders in Embraer 195-E2 zu konvertieren. Mit diesen erwartet man sich größere Chancen im Chartermarkt. Die Flotte soll daher langfristig aus acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2 bestehen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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