Hamburg bekommt ein Drohnen-Abfangssystem

Ministerium investiert 2,1 Millionen Euro.

Foto: Flughafen Hamburg.

Bereits zwölfmal wurden im vergangen Jahr Drohnen am Hamburger Flughafen und dessen Einflugschneisen gesichtet. Im Juni 2019 sorgte ein weiterer Vorfall für Aufsehen, als eine Eurowings-Maschine im Anflug auf den Airport ein unbekanntes Flugobjekt in 900 Metern sichtete.

Das neue Abfangsystem trägt den Namen "Falke" und soll Drohnen erkennen, gegebenenfalls mit ihnen kommunizieren und im Extremfall auch abschießen. Zurzeit laufen Abstimmungen zwischen der Flugsicherung, dem Hamburger Flughafen, der Bundespolizei und dem Bundesverkehrsministerium, so eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam. An dem Projekt sind unter anderem die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, die Bundespolizei und die Deutsche Lufthansa beteiligt. Das Projekt wird vom Verkehrsministerium mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Die Einsatzfähigkeit der Dohnenabwehr am Hamburger Flughafen ist noch nicht bekannt. Um Kollisionen mit Flugzeugen zu vermeiden, gilt deutschlandweit im Umkreis von 1,5 Kilometern um Flughäfen ein Drohnenflugverbot.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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