Grünes Licht für Innsbruck-Investitionen

Derzeit winterlicher Hochbetrieb.

Flughafen Innsbruck (Foto: Klaus Jahnel).

Unmittelbar vor Weihnachten gaben die Gesellschafter des Innsbrucker Flughafens Grünes Licht für die geplanten Investitionen in der Höhe von rund 162 Millionen Euro. Zuvor gab es von Bürgermeister Georg Willi (Grüne), der den Fortbetrieb des Airports in Frage stellte, Gegenwind, der auch in die Öffentlichkeit gelangt ist. Nun stimmten allerdings Stadt, Land und IKB den Plänen zu, so dass wie geplant mit dem Terminalneubau begonnen werden kann, berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Flughafenchef Marco Pernatta erklärte gegenüber dem Medium, dass im nächsten Schritt ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird. Hinsichtlich der vom Innsbrucker Bürgermeister geforderten „Ökologisierung der Gebühren“ soll bis Juni 2020 ein Konzept ausgearbeitet werden, das im Anschluss dem Nutzerausschuss und dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt werden soll. So das Gremium und die Behörde Grünes Licht erteilen sollten, könnte die neue Gebührenordnung im Jahr 2021 in Kraft treten.

Im Winter bis zu 18.000 Passagiere pro Tag

Momentan herrscht am Flughafen Innsbruck ohnehin Hochbetrieb, denn der Airport ist in den Wintermonaten aufgrund seiner Nähe zu beliebten Schigebieten sehr gefragt. Patrick Dierich, stellvertretender Flughafendirektor, erklärte gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass der Innsbrucker Airport zwischen Ende Jänner und März jährlich rund 550.000 Passagiere abfertigt. Dies ist rund die Hälfte der Jahresleistung des Flughafens. Die meisten Passagiere würden aus dem Vereinigten Königreich, gefolgt von den Niederlanden, stammen. An Samstagen zählt Innsbruck in der Wintersaison bis zu 18.000 Passagiere pro Tag.

Weiters erklärte der Manager gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass die Winterflüge sehr stark incoming-lastig sind. Rund 90 Prozent der Passagiere wären Incoming-Reisende und lediglich etwa zehn Prozent stammen aus dem Einzugsgebiet des Airports. In der Sommersaison soll die Situation genau umgekehrt sein, denn der Outgoing-Verkehr zu Warmwasserzielen dominiert dann das Fluggastaufkommen.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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