Golf-Airlines reagieren auf die Corona-Krise

Teils deutliche Reduktionen des Flugprogramms.

Auch die Golf-Airlines sind von der Corona-Pandemie betroffen (Foto: www.AirTeamImages.com).

Auch vor den "Big Three" Golf-Airlines macht die Streichorgie in Sachen Coronavirus nicht halt. So kündigte Etihad am Montag an, weitere Strecken aus dem Programm zu nehmen. Das betrifft einerseits Flüge nach Mailand und Rom - zum anderen werden aber auch Rotationen zu vielen anderen Destinationen vorübergehend gestrichen oder stark reduziert. Darunter sind Beirut, Istanbul, Casablanca, Rabat, Amman, Madrid, Barcelona, Jakarta, Seoul, Hongkong oder Bangkok. Die Streichung von Flügen nach Riyadh, Jeddah. Streichungen zu den Zielen Dammam, Medina, Kuwait, Bahrain, Muscat, Shanghai, Chengdu und Nagoya wurden bereits früher angekündigt.

Aber auch Emirates hat das Streckennetz radikal zusammengeschnitten. In den nächsten Wochen wurden folgende Destinationen ausgesetzt: Amman, Baghdad, Bangkok, Basra, Beirut, Bologna, Casablanca, Dammam, Fort Lauderdale, Guangzhou, Hongkong, Istanbul, Jeddah, Kuwait, Larnaca, Mailand, Malta, Medina, New York (via Athen und Mailand), Peshawar, Porto, Riyadh, Rom, Shanghai, Sialkot, Taipei, Teheran, Venedig und Warschau.

Von Wien aus wird im März die Rotation EK125/126 an manchen Tagen gestrichen - nach derzeitigem Stand sind dies der 18., 21., 24., 25., 30. und 31. März 2020. In den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten nun auch verschärfte Einreisebestimmungen - die Erteilung von Visa wurde großteils ausgesetzt. Dies gilt allerdings nach derzeitigem Stand nicht für die "Visa on Arrival" also beispielsweise für österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Wer aber plant, in die Emirate einzureisen, sollte sich im Vorfeld unbedingt über die aktualisierten Bestimmungen informieren.

Noch verschärfter ist die Situation in Katar: Das Gesundheitsministerium hat die Anordnung herausgegeben, dass ab kommendem Mittwoch nur noch katarische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einreisen dürfen. Für die Flüge aus den DACH-Staaten gibt es derzeit noch keine gröberen Änderungen: "Die Transitflüge über Doha finden weiterhin statt - Qatar Airways hält den Flugbetrieb aufrecht. Flüge von und nach Frankfurt, Berlin, München, Zürich, Genf und Wien werden weiterhin angeboten", erklärte ein Sprecher von Qatar Airlines.

Hinsichtlich der Flüge zwischen der Europäischen Union und der Golfregion könnte sich aber kurzfristig doch einiges ändern: Am Dienstag sollen Details der geplanten Grenzschließungen der EU, die am Montag angekündigt wurden, bekannt werden. 

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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