Gerichte untersagen Streiks bei LSG

Per Einstweiliger Verfügung.

Foto: Lufthansa.

Die Lufthansa-Tochter LSG erzielte vor den Arbeitsgerichten in Frankfurt am Main und München einen juristischen Erfolg gegen die Gewerkschaft Verdi, denn die für den heutigen Donnerstag geplanten Streiks wurden vorläufig untersagt. Den Arbeitnehmervertretern steht gegen diese Entscheidung ein Rechtsmittel an die nächsthöhere Instanz zu, wobei sich die Gewerkschaft bislang nicht zur weiteren Vorgehensweise äußerte.

Der Verkauf des LSG-Europageschäfts an den Mitbewerber Gategroup wird von Verdi äußerst kritisch gesehen. Im Idealfall soll dieser verhindert werden, allenfalls will man jedoch vom Lufthansa-Konzern gewisse Zusicherungen für die rund 7.000 betroffenen Deutschland-Mitarbeiter erreichen. Dies soll tarifvertraglich abgesichert werden. Das jüngste Angebot war Verdi offensichtlich nicht zusagend, da man einen 24-stündigen Streik, der nun gerichtlich untersagt wurde, angekündigt hatte.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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