Gericht stärkt Fluggastrechte im Streikfall

Urteil noch nicht rechtskräftig.

B737-800 (Foto: www.airteamimages.com).

Das Landgericht Frankfurt stellte unter dem Aktenzeichen 2-24 O 117/18 fest, dass Fluggesellschaften alle zumutbaren Schritte unternehmen müssen, um die Streichung des Fluges verhindern zu können. Ist dies nicht der Fall, so haben Betroffene den Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung.

Hintergrund des Rechtsstreits ist die Klage eines Passagiers, der im August 2018 aufgrund des Pilotenstreiks nicht fliegen konnte. Ryanair verweigerte die Zahlung der Ausgleichsleistung unter dem Hinweis auf außergewöhnliche Umstände. Das Landgericht Frankfurt kassierte nun diese Argumentation und stärkt damit die Rechte von Fluggästen im Streikfall. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Ryanair das Rechtsmittel der Berufung zusteht.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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