Gericht schmettert Klagen gegen BER-Erweiterung ab

Foto: FBB

Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat die Klagen von Umlandgemeinden gegen die Erweiterungspläne des neuen Hauptstadtflughafens BER zurückgewiesen. So hat der 6. Senat in seiner Entscheidung die Errichtung neuer Flugbetriebsflächen sowie des Terminals 2 (T2) und des Bundespolizeigebäudes am Flughafen Berlin Brandenburg erlaubt, teilt der Airport-Betreiber FBB mit. Die FBB hatte den Bau von Vorfeldflächen und Rollwegen in Schönefeld und das Terminal 2 sowie des Bundespolizeigebäudes am BER beantragt, die LuBB (Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg) genehmigte sie. Dagegen klagte der Bürgerverein Berlin Brandenburg erfolglos.

Mit dem Urteil sieht sich die FBB in ihrem Vorgehen bei zwei baulichen Erweiterungsmaßnahmen bestätigt: „Die Flughafengesellschaft begrüßt die Urteile, weil sie Klarheit geschaffen haben“, so Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup. „Mit seiner Entscheidung hat das Gericht bestätigt, dass die LuBB die von der FBB beantragten Maßnahmen zur Erweiterung des Hauptstadtflughafens sowohl bei der Errichtung neuer Gebäude als auch neuer Flugbetriebsflächen zu Recht genehmigt hat. Das Urteil bestätigt den Ausbau der Flugbetriebsflächen und gibt uns Rechtssicherheit für das Terminal 2.“

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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