Gericht kippt dritte Piste in Heathrow

Kammer äußert Umweltschutzbedenken

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Der geplante Ausbau des Flughafen London-Heathrow ist vor Gericht gescheitert. Ein britisches Berufungsgericht kippte die milliardenschwere Pläne über eine dritte Start- und Landebahn. Grund seien Bedenken wegen des Klimawandels, der Luftverschmutzung und des Fluglärms, heißt es. Der Flughafenbetreiber kündigte an, beim Obersten Gerichtshof in Berufung zu gehen.

Dem Projekt, das mit 14 Milliarden Pfund veranschlagt ist, stimmte das Parlament vor zwei Jahren zu. Umweltschutzorganisationen kündigten umgehend Klagen an, da die Pläne ihrer Meinung nach gegen das Pariser Klimaabkommen verstoßen. Heathrow ist mit über 80 Millionen Passagieren im Jahr der größte Flughafen Europas.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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