Fragwürdig: Undurchführbare Tickets werden verkauft

Am Dienstag waren noch immer Flugscheine für Verbindungen, die aufgrund behördlicher Restriktionen gar nicht durchgeführt werden dürfen, erhältlich.

A321-Heckflosse (Foto: Jan Gruber).

Europas Fluggesellschaften sind von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen, denn bedingt durch harte Reisebeschränkungen ist bei vielen Anbietern der Betrieb vollständig zum Erliegen gekommen. Die mittels NOTAM bekanntgegebenen Einschränkungen sind für die Carrier verbindlich. Dabei sind nicht nur jene Österreichs, sondern auch jene des Ziellandes zu beachten.

Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Flüge auch dann unmöglich sein können, wenn Österreich das Land nicht explizit blockiert, jedoch das Zielland sämtliche eingehenden und ausgehenden Verbindungen untersagt. Ein Beispiel hierfür ist die Türkei, die am 30. April 2020 ein NOTAM verteilte, in welchem nahezu alle eingehenden und ausgehenden Flüge bis 31. Mai 2020 untersagt werden.

Eigentlich eine ganz klare Sache, dass spätestens ab dem Zeitpunkt der Publikation des NOTAMs der Türkei keine Flüge mehr zwischen Österreich und der Türkei v.v. verkauft werden dürfen, da man aus behördlichen Gründen diese ohnehin nicht durchführen darf. Die Realität ist leider eine komplett andere, denn beispielsweise die Fluggesellschaft Lauda bietet Tickets von/nach Antalya, Bodrum und Dalaman ab 22. bzw. 23. Mai 2020 (in beiden Richtungen) zur Buchung an. Der Airline muss aber das von der Türkei am 30. April 2020 herausgegebene NOTAM A2141/20 bekannt gewesen sein. Angeboten werden demnach Flugscheine, bei denen zumindest seit der Herausgabe des NOTAMs klar ist, dass diese überhaupt nicht durchgeführt werden dürfen.

Das entsprechende NOTAM der Türkei im Wortlaut: 

A2141/20 (Issued for LTAA LTBB) - COVID-19 FLIGHT RESTRICTIONS: 

FROM 30 APRIL 2020,

ALL FLIGHTS, REGARDLESS OF SEAT CONFIGURATION FROM/TO ANY AERODROMES OF ALL COUNTRIES WITH THE PURPOSE TO OPERATE AT ANY TURKISH AERODROMES ARE PROHIBITED. 

FLIGHT PROHIBITIONS ALSO COVER THE FLIGHTS OF BUSINESS JETS AND EXCEPTIONAL AUTHORISATIONS WILL BE NEEDED FOR CARRYING TURKISH CITIZENS FROM RESTRICTED COUNTRIES IN CASE OF REPATRIATION. ALL TURKISH CITIZENS ON THE FLIGHTS WILL BE QUARANTINED FOR 14 DAYS. 

EXCEPT:

1. RESTRICTED COUNTRIES OPERATORS FLIGHTS TO TURKEY WILL ONLY BE FERRY FLIGHTS FOR CARRYING THEIR CITIZENS FROM TURKEY UNLESS THEY ARE EXCEPTIONALLY AUTHORISED TO CARRY TURKISH CITIZENS AND RESIDENTS OF TURKEY ON THEIR FLIGHTS TO TURKEY. ALL TURKISH CITIZENS AND RESIDENTS OF TURKEY ON THE FLIGHTS WILL BE QUARANTINED FOR 14 DAYS.

2. TURKISH OPERATORS WILL BE ABLE TO CARRY NON-TURKISH CITIZENS TO

RESTRICTED COUNTRIES FROM TURKEY IF ALLOWED BY THOSE STATES, BUT THEY HAVE TO RETURN BACK AS FERRY FLIGHTS OR MAY BE GRANTED PERMISSION FOR CARRYING TURKISH CITIZENS FROM RESTRICTED COUNTRIES IN CASE OF REPATRIATION. ALL TURKISH CITIZENS ON THE FLIGHTS WILL BE QUARANTINED FOR 14 DAYS. 

THE PROHIBITION DOES NOT COVER THE FOLLOWING FLIGHTS FROM/TO THE

RESTRICTED COUNTRIES:

1. CARGO FLIGHTS

2. GOVERNMENTAL

3. EMERGENCY MEDICAL

4. EMERGENCY LANDING FOR TECHNICAL REASONS. 30 APR 07:00 2020 UNTIL 31 MAY 23:59 2020 ESTIMATED. CREATED: 30 APR 07:10 2020" 

Die Türkei-Strecken von Lauda sind ein exemplarisches Beispiel, das in vergleichbarer Art und Weise auch auf anderen Routen des Carriers zu finden ist. Die Ryanair-Tochter ist allerdings keinesfalls ein „schwarzes Schaf“, denn auch Mitbewerber bedienen sich der Praxis, dass derzeit Flugscheine gebucht werden können, bei denen die Durchführung aus behördlichen Gründen bereits jetzt unmöglich erscheint. Auch Wizzair müssten die entsprechenden NOTAMs bekannt sein, so dass eigentlich keine Tickets verkauft werden dürften, da bereits feststeht, dass die Leistung nicht erbracht werden darf und kann. Dies hindert den ungarischen Billigflieger aber nicht daran beispielsweise Flugscheine in die Ukraine oder nach Italien anzubieten.

Tickets für gesperrte Strecken werden munter verkauft

Die Republik Österreich untersagt ankommende Passagierflüge aus Italien im NOTAM A1089/20 bis zum 22. Mai 2020. Italien hat in diversen NOTAMs äußerst harte Bedingungen für die Durchführung von Passagierflügen festgelegt, die zumindest bis zum 17. Mai 2020 Gültigkeit haben. Diese besagen vereinfacht gesagt, dass lediglich Fracht-, Ferry-, Rettungs-, und General-Aviation-Flüge ohne weitere Sondergenehmigungen zulässig sind. Die Bedingungen, die Linienflüge erfüllen müssten, sind so hart, dass sie defacto nicht erfüllbar sind. Wizzair hindert das allerdings nicht daran beispielsweise Rom-FCO ab dem 15. Mai 2020 zu verkaufen. Zumindest auf der Strecke FCO-VIE ist bereits heute aufgrund des österreichischen NOTAMs klar, dass diese Flüge nicht durchgeführt werden dürfen.

Das österreichische NOTAM im Wortlaut:

"A1089/20 - COVID 19: FLIGHT RESTRICTIONS ACCORDING TO PARA 25 EPIDEMIC ACT 1950

FLIGHTS FROM

1. PEOPLES REPUBLIC CHINA

2. ISLAMIC REPUBLIC IRAN

3. ITALY

4. SWITZERLAND

5. FRANCE

6. SPAIN

7. UNITED KINGDOM

8. THE NETHERLANDS

9. UKRAINE

10. RUSSIA

ARE PROHIBITED TO LAND AT FIR LOVV.

EXEMPTED ARE: CARGO FLIGHTS, EMERGENCY FLIGHTS, AMBULANCE FLIGHTS, FERRY FLIGHTS, REPATRIATION FLIGHTS, FLIGHTS TO TRANSPORT SEASONAL WORKERS IN THE AGRICULTURAL OR FORESTRY SECTOR AS WELL AS NURSING AND HEALTH PERSONNEL. 01 MAY 00:01 2020 UNTIL 22 MAY 23:59 2020. CREATED: 30 APR 19:00 2020"

 

Ein vergleichbares Beispiel findet sich auch auf der Strecke Wien-Kiew. Österreich untersagt ankommende Flüge aus der Ukraine im NOTAM A1089/20 bis 22. Mai 2020. Die Ukraine lässt internationale Flüge bis zum 11. Mai 2020 generell nicht zu. Unter anderem wurde dies zuletzt im NOTAM A1097/20 publiziert. Besonders pikant ist, dass dies bereits einen Tag vor der Ankündigung des Neustarts in Wien bekannt war. Flüge auf der Strecke Kiew-Wien dürfen bis mindestens 22. Mai 2020 aufgrund österreichischer Beschränkungen nicht durchgeführt werden. In die umgekehrte Richtung wäre dies nach aktuellem Informationsstand eventuell ab 12. Mai 2020 möglich, jedoch ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Wizzair Leer-Flüge von Kiew nach Wien durchführen wird. Übrigens: Wizzair ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die Wien-Kiew anbietet, denn als einziger Anbieter steuert man ab Österreich den innerstädtischen „Kiew International Airport“ (auch als Kiew-Schuljany bekannt) an. Lauda, Austrian Airlines und Ukraine International nutzen den sich weit außerhalb befindlichen Boryspil Aiport, der zumindest offiziell nicht einmal den Namen Kiew trägt.

Unabhängig davon hindert es Wizzair nicht daran, dass man ab 12. Mai 2020 Flugscheine auf der Strecke IEV-VIE verkauft, die aus behördlichen Gründen nicht durchgeführt werden dürfen. Dabei sind die Einreisebestimmungen in allen exemplarisch aufgezählten Fällen sprichwörtlich noch das geringste Problem, denn wenn die Durchführung der Flüge untersagt ist, stellt sich die Frage nach den Kriterien für die Einreise erst gar nicht.

Die ukrainischen NOTAMs im Wortlaut:

"A1097/20 (Issued for UKBV UKDV UKFV UKLV UKOV) - COVID-19 FLIGHT RESTRICTIONS IN ORDER TO COMPLY WITH THE DECISION OF THE UKRAINIAN GOVERNMENT AIMED AT PREVENTING SPREAD WITHIN THE TERRITORY OF  UKRAINE OF THE ACUTE RESPIRATORY DISEASE COVID-19 CAUSED BY THE SARS-COV-2 CORONAVIRUS THE FOLLOWING OPERATIONS ARE PROHIBITED:

1. ARRIVAL AND DEPARTURE OF AIRCRAFT PERFORMING PASSENGERS TRANSPORTATION WITH THE TOURISM PURPOSE

2. ARRIVAL AND DEPARTURE OF AIRCRAFT PERFORMING PASSENGERS TRANSPORTATION EXCEPT FOR THOSE WHICH ARE OPERATED VIA BORYSPIL INTL AIRPORT OR VIA LVIV INTL AIRPORT AS ALTERNATIVE IN CASE OF IMPOSSIBILITY OF BORYSPIL INTL AIRPORT TO ACCEPT SUCH FLIGHTS IN CASE OF THE STATE NEEDS THE ARRIVAL AND DEPARTURE OF AIRCRAFT FOR PASSENGERS  TRANSPORTATION SHALL BE COORDINATED WITH RELEVANT MINISTRY. 23 APR 12:10 2020 UNTIL 11 MAY 23:59 2020. CREATED: 23 APR 12:14 2020 

A1096/20 (Issued for UKBV UKDV UKFV UKLV UKOV) - COVID-19: FLIGHT RESTRICTIONS CHECKPOINTS FOR INTERNATIONAL PASSENGER TRANSPORTATION AT THE BORDER OF UKRAINE ARE TEMPORARILY CLOSED. EXEPTIONS ARE MADE FOR TRANSPORTATION OF PERSONS WITH THE PURPOSE TO ENSURE THE PROTECTION OF NATIONAL INTERESTS OR FULFILLMENT OF INTERNATIONAL OBLIGATIONS, IN PARTICULAR FLIGHTS OF UKRAINIAN AND FOREIGN OPERATORS WITH THE PURPOSE TO RETURN UKRAINIAN CITIZENS BACK TO UKRAINE AND FOREIGN CITIZENS FROM UKRAINE AS WELL AS TRANSPORTATION OF REPRESENTATIVES OF DIPLOMATIC AND HUMANITARIAN MISSIONS. 23 APR 12:05 2020 UNTIL 11 MAY 23:59 2020. CREATED: 23 APR 12:09 2020 

A1095/20 (Issued for UKBV UKDV UKFV UKLV UKOV) - IN ORDER TO COMPLY WITH THE DECISION OF THE UKRAINIAN - GOVERNMENT TO TEMPORARILY RESTRICT THE CROSSING OF THE STATE BORDER, AIMED AT PREVENTING THE SPREAD WITHIN THE TERRITORY OF UKRAINE OF ACUTE RESPIRATORY DISEASE COVID-19 CAUSED BY THE SARS-COV-2 CORONAVIRUS, CROSSING OF THE STATE BORDER FOR ENTRY TO UKRAINE FOR FOREIGNERS AND STATELESS PERSONS, IS TEMPORARILY PROHIBITED, EXCEPT FOR THOSE WHO HAVE THE RIGHT TO PERMANENT OR TEMPORARY RESIDENCE IN UKRAINE, ARE SPOUSES OR CHILDREN OF CITIZENS OF UKRAINE, EMPLOYEES OF FOREIGN DIPLOMATIC MISSIONS AND CONSULAR INSTITUTIONS ACCREDITED IN UKRAINE, REPRESENTATIONS OF OFFICIAL INTERNATIONAL MISSIONS, ORGANIZATIONS ACCREDITED IN UKRAINE AND THEIR FAMILIES AND CREW MEMBERS. OTHER CATEGORIES OF FOREIGNERS AND STATELESS PERSONS SHOULD AGREE ENTRY TO UKRAINE WITH THE MINISTRY OF FOREIGN AFFAIRS. 23 APR 12:00 2020 UNTIL 11 MAY 23:59 2020. CREATED: 23 APR 12:01 2020"

Nicht nur Lowcoster bedienen sich dieser fragwürdigen Praxis 

Der Fairness halber muss allerdings auch angemerkt werden, dass auch andere Anbieter derzeit Flüge in gesperrte Regionen für Zeiträume, in denen aufgrund behördlicher Anordnungen nicht geflogen werden darf, verkaufen oder dies zumindest getan haben. Auch Austrian Airlines hat diese Praxis angewandt, denn der Neustart wird immer für wenige Tage verschoben und in der Zwischenzeit wurden auch für den Zeitraum bis Ende Mai 2020 Flugscheine verkauft. Wenn diese einfach und unkompliziert erstattet werden würden, wäre dies nicht so problematisch. Doch alle Anbieter, auch Austrian Airlines, wollen derzeit kein Geld „herausrücken“, sondern versuchen ihre Kunden mit Gutscheinen und/oder Umbuchungen abzuspeisen. Grundsätzlich müssen gemäß Art. 8 der EU-VO 261/2004 die Gelder binnen einer Woche erstattet werden. Damit nimmt man es in der Branche aber nicht sonderlich genau.

Ob Passagiere, deren Flüge aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie innerhalb der 14-Tage-Frist gestrichen wurden, einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben, müssen wohl Gerichte klären. Behördliche Anordnungen können zwar einen außergewöhnlichen Umstand darstellen, jedoch könnte eine Airline vor Gericht in Argumentationsnot kommen, wenn das Ticket zu einem Zeitpunkt, zu dem es dem Carrier bereits bekannt war, dass man die Flüge nicht durchführen darf und folglich auch tunlichst keine Flugscheine hätte verkaufen sollen, an den Kunden gegen Bezahlung verkauft wurde. Aufgrund der bockigen Haltung hinsichtlich Erstattungen kann man durchaus den freien Gedanken in den Raum stellen, ob man nicht doch versucht ein paar Euros einzusammeln?

Doch wie verhält sich beispielsweise die Fluggesellschaft Lauda, wenn sie mit der Einforderung der Ausgleichszahlung in einem Fall, in dem Flüge innerhalb der 14-Tage-Frist storniert wurden, jedoch zum Zeitpunkt der Buchung bereits die Einschränkungen mittels NOTAM bekannt gegeben waren? Eigentlich hätte man das Ticket erst gar nicht verkaufen dürfen. Doch der Kundenservice findet eine kreative Ausrede, um sich aus Ansprüchen herauszureden: 

„Sehr geehrter Herr Gruber,

wir beziehen uns auf Ihren Antrag vom 30/04/2020.

Wir bedauern aufrichtig die Annullierung Ihres Fluges OEXXX von Wien nach XXX 08/05/2020, welche auf die aktuelle weltweite COVID 19-Krise zurückzuführen war.

Gemäß den von der EU-Kommission angekündigten Auslegungsrichtlinien zu EU-Passagierrechten für Stornierungen aufgrund von COVID 19 wird dies nun als außergewöhnlicher Umstand eingestuft, und eine Entschädigung gilt nicht gemäß EU261 / 2004.

Wir hoffen, dass mit vorstehenden Ausführungen die Angelegenheit geklärt ist.

Mit freundlichen Grüßen

XXX“

Letztlich laufen viele Fluggesellschaften Gefahr, dass sie ihre Liquidität durch Gerichtsverfahren weiter schmälern, denn der Umstand, dass zahlreiche Anbieter trotz aufrechter und mittels NOTAM kundgemachter Restriktionen weiterhin Tickets auf diversen Routen verkaufen, dürfte vor Gericht wohl sehr schwer argumentierbar sein. Es ist aufgrund der Vielzahl an Inkassobüros, die sich auf das Eintreiben von Entschädigungsforderungen spezialisiert haben, anzunehmen, dass auf die Carrier eine regelrechte Schwemme an Klagen zukommen wird. Spannend wird dabei wie die Gerichte die Sachlage beurteilen und ob möglicherweise gar zumindest ein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof landen könnte. Bei positiver Entscheidung (aus Passagiersicht) hätte dies fatale finanzielle Auswirkungen auf die gesamte Branche. Diesem Risiko ist man sich offenbar sehr bewusst, denn trotz „erhöhtem Bearbeitungsaufkommen wegen der Corona-Pandemie“ können finanzielle Ansprüche gegenüber den Passagieren derzeit regelrecht in Rekordzeit durch die Kundenservice-Teams der Airlines „abgewimmelt“ werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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