Flughafen München erneut für Klimaschutzbemühungen ausgezeichnet

In der Kategorie "Climate Change" gibt's die Note A-

Foto: Flughafen München/Michael Fritz

Der Flughafen München ist zum dritten Mal in Serie von der internationalen Klimaschutzorganisation CDP („Carbon Disclosure Project“) für besonders effektive Klimaschutzleistungen ausgezeichnet worden. Laut Mitteilung gab es in der Kategorie „Climate Change“ die Bewertung A-. Mit der Note gehört der Airport zu den besten acht Prozent in seiner Kategorie. CDP erfasst Daten zu den Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen und vergibt dafür Noten zwischen „A“ und „D-“. Im vergangenen Jahr haben sich weltweit insgesamt 8.361 Unternehmen beurteilen lassen.

Der Flughafen München will bis 2030 60 Prozent der CO2-Emmissionen reduzieren. Die verbleibenden 40 Prozent sollen durch geeignete „Offsetting“-Maßnahmen, vorzugsweise durch Klimaschutzprojekte in der Flughafenregion, kompensiert werden. Insgesamt investiert der Flughafen München 150 Millionen Euro für dieses ehrgeizige Klimaschutzprogramm. Spätestens bis zum Jahr 2050 will der Flughafen München seine CO2-Emissionen auf Netto-Null absenken.

Zur Erreichung dieses Ziels hat der Flughafen München zum Beispiel die Vorfeldbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgerüstet und dafür nach eigenen Angaben über zwei Millionen Euro aufgewendet. Mit 185.000 LEDs in rund 1.900 Leuchten auf bis zu 34 Meter hohen Lichtmasten entstand am Airport eine LED-Hochmast-Anlage, die jedes Jahr zu einer CO2-Einsparung von rund 3.000 Tonnen CO2 führt.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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