Flughafen Innsbruck sperrt zu

Kurzarbeit beantragt.

Flughafen Innsbruck (Foto: Klaus Jahnel).

Der Flughafen Innsbruck wird ab Montag, den 23. März 2020 bis auf Weiteres schließen. Für Notfälle, beispielsweise Ambulanzflüge, wird der Airport jedoch binnen drei Stunden einsatzbereit bleiben. Der angrenzende Heliport, der primär von Rettungshubschraubern genutzt wird, ist nicht betroffen. Dieser bleibt weiterhin geöffnet.

Durch die komplette Schließung des Terminals sind auch die Geschäfte MPreis, Bäcker Ruetz, das Flughafenrestaurant und die Trafik nicht mehr zugänglich. Kunden der anderen Geschäfte am Flughafen, wie beispielsweise Autovermieter, werden gebeten. sich direkt an das jeweilige Unternehmen zu wenden. Die Polizeiinspektion Flughafen ist weiterhin geöffnet.

„Auf Grund der derzeitigen Situation haben wir uns – in Absprache mit unseren Eigentümern Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Land Tirol und Stadt Innsbruck – schweren Herzens dazu entschlossen, den Flughafen Innsbruck ab Montag, 23. März 2020 bis auf Weiteres zu schließen“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. „Für etwaige Notfälle wie z.B. lebensrettende Ambulanzflüge sind wir aber innerhalb von rund 3 Stunden jederzeit einsatzbereit!“

Wegen der Schließung des Flughafens ist auch Kurzarbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH ab dem 1. April geplant. „Wir haben in sehr guten und konstruktiven Gesprächen mit unserem Betriebsrat hier eine für alle vertretbare Lösung gefunden“, erklärte Pernetta. „Nach Abwägen der jetzigen Situation und der möglichen zukünftigen Entwicklung haben wir dies als einzige Möglichkeit gesehen, um vorerst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten zu können. Das war mir persönlich, aber natürlich auch den Belegschaftsvertretern, sehr wichtig!“. In der letzten März-Woche werden am Flughafen noch zahlreiche Arbeiten durchgeführt, bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann in Kurzarbeit gehen sollen. Ebenso werden im gleichen Zeitraum Urlaube und Zeitausgleichsstunden abgebaut.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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