Finnair streicht bis zu 2000 Flüge

Lediglich 20 Strecken bleiben noch im Flugplan.

Embraer 190 (Foto: Andy Graf).

Auch Finnair steigt in das von Covid-19 dirigierte Streichkonzert im Luftverkehr ein: Die Airline wird ab dem 1. April ihre Kapazitäten um 90 Prozent reduzieren und allein in den beiden Wochen vorher schon bis zu 2000 Flüge streichen. Um in dieser Ausnahmesituation bestimmte Luft- und Frachtversorgungsverbindungen für Finnland sicherzustellen, wird man vorübergehend 20 Strecken betreiben. 

"Die Coronavirus-Epidemie hat den Flugverkehr dramatisch verringert, aber wir wollen die kritischsten Flugverbindungen für Finnland auch in dieser Ausnahmesituation aufrechterhalten. Wir verfolgen die Situation weiterhin genau und fügen dem Verkehrsprogramm Routen und Frequenzen hinzu, wenn die Nachfrage zurückkehrt. Wir hoffen, dass wir wieder zum normalen Betrieb zurückkehren können, sobald sich die Situation mit dem Coronavirus bessert. Wir bedauern die Störung und Unsicherheit, die die Situation unseren Kunden und ihren Reiseplänen verursacht. In dieser Situation sind die Kapazitätskürzungen unvermeidlich - wir können Kunden nicht fliegen, wenn wir sie möglicherweise nicht nach Hause fliegen können", so Topi Manner, der CEO von Finnair.

Vorausgesetzt, dass nicht noch weitreichendere Maßnahmen der Regierung folgen, wird man ab dem 1. April Flughäfen befliegen: 

Inland: Kuopio, Mariehamn, Oulu, Rovaniemi; Ab Mitte April auch: Ivalo, Kittilä; Kuusamo

Europa: Amsterdam, Berlin, Brüssel, Frankfurt, London, München, Paris, Stockholm, Zürich; Auch Kopenhagen, Moskau, Oslo, St. Petersburg, Riga und Tallinn werden in den Flugplan aufgenommen, sobald die Einreisebestimmungen aufgelockert werden.   

Überseeflüge: Tokio

(Quelle: ch-Aviation, eigene Berechnung)

Autor: Granit Pireci
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