Finnair schraubt Programm hinunter

Nachfrage aufgrund von Reisebeschränkungen niedriger als erwartet.

Foto: Andy Graf

Der finnische Carrier wird im September Frequenzen zu europäischen Zielen zurücknehmen. "Viele Länder haben in den letzten Wochen neue Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Situation eingeführt, die zu einer geringeren Nachfrage als erwartet geführt haben", heißt es in einem Statement von Finnair.

"Es gibt immer noch keine Anschlusspassagiere aus Asien und den USA aufgrund der strengen Reisebeschränkungen in diesen Regionen, die europäische Flüge stützen. Auch die lokale Nachfrage ist aufgrund der gleichen Einschränkungen niedriger als erwartet. Daher müssen wir die Flüge entsprechend anpassen", erklärte Mikko Turtiainen, Vice President Market Management von Finnair.

Die Anzahl der europäischen Ziele soll allerdings beibehalten werden - mit Ausnahme von Nizza und Turku, die Flüge von Helsinki zu diesen beiden Zielen werden eingestellt. Ein paar Frequenzerhöhungen gibt es trotz der insgesamt niedrigeren Nachfrage: Nach Ivalo, Kittilä und Kuusamo wird Finnair ab September öfter fliegen. Die Aufnahme der Verbindung nach Tampere wird hingegen nach hinten verschoben.

Im Juli 2020 hat Finnair 145.300 Fluggäste befördert - ein Minus von 90 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Passagierladefaktor ist bei 41,4 Prozent (minus 48,2 Prozentpunkte) gelegen.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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