Finnair flog 2010 ein Minus von 5 Millionen Euro ein

Foto: Finnair

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat 2010 einen Verlust von knapp fünf Millionen Euro eingeflogen. Finnair betont, dass der letztjährige operative Verlust mit fünf Millionen Euro profitabler sei, als das operative Ergebnis von 2009. Damals streifte Finnair ein sattes Minus von 170 Millionen Euro ein. Der Verlust vor Steuern betrug 2010 33 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Vorjahr um 10 Prozent auf über zwei Milliarden. Für 2011 erwartet man einen Gewinn.

Finnair machte für den Verlust die Aschewolke im April und einen Streik des Finnair-Kabinenpersonals verantwortlich. Ohne die beiden Faktoren wäre, so das Management, ein Gewinn von 55 Millionen Euro möglich gewesen.

2010 hat die finnische Airline etwas mehr als sieben Millionen Passagiere befördert, das entspricht einem Anstieg von vier Prozent gegenüber 2009. Die Kapazität stieg 2010 um drei Prozent, die Auslastung um acht Prozent. Einen starken Anstieg verzeichnete Finnair bei der Fracht. Ein Plus von 38 Prozent entspricht 122.000 transportierten Tonnen.

Heute soll Finnair den letzten der bestellten Airbus A340 geliefert bekommen. Finnair hatte die Langstreckenflotte im Vorjahr um drei Maschinen auf 15 Flugzeuge erhöht. Damit wolle der Finnair-Vorstand 2011 die Kapazität der Asienflüge um ein Fünftel erhöhen.

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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