FAA warnt eindringlich vor Golf-Überflügen

Potentielles Risiko von Raketenangriffen soll bestehen.

Foto: Austro Control.

Die U.S.-amerikanische FAA gab eine neuerliche Warnung an die von ihr beaufsichtigten Fluggesellschaften und Piloten heraus. Konkret mahnt die Behörde zu besonderer Vorsicht bei Überflügen über den Golf von Oman sowie den Persischen Golf.

Aufgrund der angespannten politischen Lage zwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und jener des Irans würde ein Risiko bestehen, dass Passagierflugzeuge möglicherweise mit Raketen beschossen werden könnten. Die FAA unterstellt den Streitkräften des Irans dabei allerdings keine gezielte Absicht, sondern geht vom potentiellen Risiko von Verwechslungen mit militärischem Fluggerät oder aber auch simpel von Überreaktionen aus.

Ein weiterer Umstand, auf den die FAA eindringlich hinweist, ist, dass die für die Navigation verwendeten GPS-Sattelitensignale gestört werden könnten. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass dieses System ein militärisches der Vereinigten Staaten ist und bereits bei Konflikten in der Vergangenheit seitens der U.S.-Streitkräfte gewisse Störungen selbst verursacht wurden. Genau aus diesem Grund baut die Europäische Union mit Galileo eine zivile Alternative auf. Ein weiteres Sattelitennavigationssystem ist Glonass, das von Russland betrieben wird und ursprünglich ebenfalls zu militärischen Zwecken aufgebaut wurde.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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