EU und USA lösen Streit um Wetlease-Einsätze

Norwegen und Island unterzeichneten das Abkommen ebenfalls.

A321neo (Foto: Airbus).

Zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union konnte am Dienstag ein Abkommen geschlossen werden, dass die bisherigen Beschränkungen für Wetleases ausländischer Fluggesellschaften aufheben wird. Norwegen und Island unterzeichneten den Vertrag ebenfalls.

Diesem Abkommen gehen jahrelange Verhandlungen zuvor, denn seit 2008 legte die EU eine Befristung für die maximale Einsatzdauer von Wetleaseflugzeugen im Verkehr zwischen den beiden Kontinenten fest. Da diese Regelung von amerikanischen Airlines als grob benachteiligend empfunden wurde, legten die US-Behörden selbiges auch für EU-Carrier fest.

Nun ist ein offenes Wetlease-System geschaffen, bei dem Fluggesellschaften aus den Unterzeichnerstaaten weitgehend frei tätig sein dürfen. Damit ist auch der Grundgedanke des Open-Skies-Abkommens wiederhergestellt. Vertreter der Airlinelobby und der IATA begrüßen den Abschluss.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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