EU-Kommission genehmigt Verkauf von LSG

Die Genehmigung ist aber an einige Bedingungen geknüpft.

Foto: www.AirTeamImages.com.

Die Europäische Kommission stimmt dem Verkauf des Cateringunternehmens LSG an Gategroup – unter bestimmten Bedingungen – zu. Das Geschäft ist bereits seit letztem Jahr unter Dach und Fach. Schon damals war klar, dass die Tochtergesellschaft der Lufthansa erst übernommen werden kann, wenn die entsprechenden Behörden keine Einwände zur Fusion erheben.

In Brüssel kam man jetzt zur Ansicht, dass dieser Unternehmszusammenschluss bei Bordverpflegungsdiensten an den Flughäfen Brüssel, Berlin-Tegel, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Paris (Charles de Gaulle) und Rom (Fiumicino) zu einem Quasi-Monopol geführt hätte. Damit würde man nahezu jeglichen Konkurrenz von diesem Markt fernhalten. Um dieser Situation vorzubeugen und etwaige wettbewerbsrechtliche Bedenken zu vermeiden, soll Gategroup daher bestimmte Geschäftsteile veräußern. Dann stehe dem Deal nichts mehr im Weg, wie handelsblatt.com berichtet.

“Mit dieser Entscheidung stellen wir sicher, dass die Fluggesellschaften auch weiterhin hochwertige und innovative Bordverpflegungsdienste zu fairen Preisen in Anspruch nehmen können, was letztlich den Fluggästen zugutekommt", betonte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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