Etihad übernimmt Jat-Vielfliegerprogramm

Etihad-Chef Hogan: "Unsere Equity Alliance ist ein neues Geschäftsmodell für die Airline-Branche."

Airbus A330-300. (Foto: Andy Graf)

Airbus A330-300. (Foto: Andy Graf)

Jat Airways - zukünftig Air Serbia - wird mit 28. Oktober 2013 das bisherige Vielfliegerprogramm in jenes des neuen Großaktionärs Etihad Airways eingliedern. "Die Integration von Extra Flight Club in Etihad Guest ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Air Serbia. Etihad Guest ist auf der ganzen Welt als erstklassiges Vielfliegerprogramm bekannt und stellt ein einzigartiges Angebot für unsere Kunden dar", erklärt Dane Kondic, CEO von Jat Airways.

Etihad Airways begann ihre Beteiligungsstrategie im Jahre 2011 durch den Kauf eines Anteils von 29 Prozent an Air Berlin. Darauf folgte ein Anteil von 40 Prozent an Air Seychelles, der mit einem Managementvertrag verbunden war. Im letzten Jahr schloss sich eine Beteiligung an Virgin Australia und ein Anteil von 3 Prozent an der irischen Aer Lingus an, worauf in diesem Jahr die Air Serbia-Transaktion und vorbehaltlich einer endgültigen Zustimmung, die Beteiligung an Jet Airways folgen.

Im Rahmen einer Rede auf dem FVW-Kongress in Köln sagte James Hogan, Chief Executive Officer von Etihad Airways, dass die Fluggesellschaft kürzlich an drei bedeutenden Transaktionen beteiligt war: dem Kauf von 24 Prozent der indischen Jet Airways, einem Anteil von 49 Prozent an Air Serbia mit einem Managementvertrag sowie einer Beteiligungserhöhung an Virgin Australia von 10 Prozent auf einen angestrebten Wert von 19,9 Prozent. "Unsere Equity Alliance ist ein neues Geschäftsmodell für die Airline-Branche", so Hogan.

Autor: Jan Gruber

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