Ernest meldet sich zurück

Die italienische Fluglinie will als Regionalcarrier neu starten.

Statt auf Airbus setzt Ernest nun auf ATR-Flugzeuge (Foto: www.AirTeamImages.com).

Bereits kurz vor der Corona-Krise musste die italienische Ernest den Betrieb ihrer vier Airbus-Flugzeuge im Jänner 2020 stilllegen - zuvor haben ihr die Behörden die Betriebsgenehmigung aus finanziellen Gründen entzogen. Seitdem hat man nicht mehr viel von dem 2016 zuerst als virtuelle Airline gegründeten Carrier gehört. Wie allerdings nun das "Airways Magazine" schreibt, soll Ernest ab Dezember 2020 in veränderter Form erneut an den Start gehen.

Statt mit Airbus-Flugzeugen will die Fluglinie laut dem Bericht mit 16 ATR 72-600 Turboprops - die über einen Zeitraum von vier Jahren eingeflottet werden sollen - operieren. Von insgesamt fünf Basen in Rom, Bergamo, Parma, Ancona und Bari sollen damit Inlands- und Regionalstrecken bedient werden.

Laut CEO Chady El Tannir hätte man die Unterstützung der italienischen Regierung. Finanziert werden soll die Unternehmung durch einen Investmentfonds.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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