El Al nimmt Rettungspaket der Regierung an

Flugbetrieb bleibt weiterhin eingestellt.

Boeing 787-9 (Foto: Yochai Mossi).

Die Geschäftsleitung der finanziell schwer angeschlagenen Fluggesellschaft El Al stimmte nach der Einstellung des Flugbetriebs und anfänglicher Ablehnung nun doch dem Rettungspaket der Regierung Israels zu. Dieser sieht einen temporären Wiedereinstieg das Staats als Aktionär vor.

Laut Mitteilung fasste der El-Al-Vorstand am 6. Juli 2020 einen entsprechenden Beschluss. Der Staat Israel stellt Kreditgarantien in der Höhe von etwa 250 Millionen U.S.-Dollar bereit. Für die überwiegende Mehrheit des Volumens gibt es eine staatliche Haftung. Weiters will man bei der Fluggesellschaft einsteigen und dies durch eine vom Staat finanzierte Kapitalerhöhung. So sämtliche Möglichkeiten realisiert werden, würde Israel 61 Prozent an der Airline halten. Eine Kernbedingung für das Rettungspaket ist ein großangelegter Personalabbau, der insbesondere bei den Gewerkschaften massiv umstritten ist.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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