Easyjet rechnet mit weniger Verlust

Ticketpreise im ersten Quartal gestiegen

A319 von EasyJet: Starkes erstes Quartal. (Foto: www.AirTeamImages.com)

Im immer stärker werdenden Preiskampf in der Luftfahrt ist Easyjet zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ein wichtiger Schritt gelungen. Im traditionell schwachen Winterquartal bis Ende Dezember 2019 steigerte der Billigflieger seinen Umsatz und drückte außerdem die Kosten weiter. Airline-Chef Johan Lundgren führte dies unter anderem darauf zurück, dass viele Konkurrenten beim Ausbau der Kapazitäten auf die Bremse gedrückt hätten.

Der Umsatz von Easyjet stieg zwischen Oktober und Dezember um 9,9 Prozent auf rund 1,67 Milliarden Euro. Gewinne weist die Airline pro Quartal traditionell nicht aus. Getragen wird das Umsatzplus von gestiegenen Ticketpreisen. Die Erlöse pro Sitzplatz stiegen um 8,8 Prozent. Und das obwohl die Stückkosten um fast drei Prozent anzogen.

Dadurch rechnet der Low-Coster im laufenden Halbjahr (Oktober bis März) mit einem geringeren Vorsteuerverlust. Im vergangenen Winterhalbjahr verbuchten die Briten ein Minus von umgerechnet über 300 Millionen Euro. Der Umsatz je Sitzplatz soll deutlich stärker ansteigen, als bislang prognostiziert.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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