Easyjet kritisiert hohe Staatshilfen

Überschüttung ineffizienter Airlines soll nicht nachhaltig sein.

Airbus A320neo (Foto: Airbus).

Nach Ryanair-Chef Michael O’Leary wird nun auch der Generaldirektor des Mitbewerbers Easyjet, Johan Lundgren, in Sachen Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften deutlicher. Er kritisiert gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass europaweit „Abermilliarden über einige der ineffizientesten, klimaschädlichsten, schlechtesten Airlines Europas ausgeschüttet werden“.

Von der EU-Kommission erwartet sich der Easyjet-Chef, dass diese der Ausschüttung von Finanzmitteln an einige wenige auswählte Carrier, darunter Lufthansa, einen Riegel vorschieben soll. Er fordert weiters, dass staatliche Unterstützung aufgrund der Corona-Pandemie allen Airlines offenstehen muss, jedoch dies in vielen Ländern nicht der Fall ist.  Dadurch würde es zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung kommen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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