Easyjet baut fast jeden dritten Arbeitsplatz ab

Flotte soll bis Ende 2021 auf 302 Jets schrumpfen.

(Foto: Jan Gruber)

Stellenabbau beim Billigflieger: Im Zuge der durch Corona eingebrochenen Nachfrage will Easyjet 30 Prozent des Personals entlassen. Man werde in den kommenden Tagen einen Prozess für den Arbeitsplatzabbau starten, heißt es in einer Börsenpflichtmitteilung der Airline. Ende 2019 waren beim britischen Low-Coster rund 15.000 Menschen angestellt.

Auch wenn die Vorausbuchungen für den kommenden Winter weit über dem Vorjahreswert lägen, seien derzeit nur rund 30 Prozent der Kapazitäten des vierten Quartals 2019 geplant. Easyjet erwartet, dass die Nachfrage erst 2023 wieder auf Vor-Corona-Niveau liegt. Entsprechend soll die Flotte über alle Unternehmensairlines hinweg von jetzt 451 Jets auf 302 Ende kommenden Jahres schrumpfen.

In diesem Jahr rechne man mit 900 Millionen Pfund an Investitionsausgaben. Der Großteil entfiele auf das zweite Halbjahr und sei für Flugzeugleasing vorgesehen. In den kommenden beiden Jahren seien zudem millionenschwere IT-Ausgaben geplant, die man nun überprüfe. Mit Sale-and-Leaseback-Geschäften wolle man schnell bis zu 650 Millionen Pfund generieren.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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