EASA sperrt drei Iran-Air-Maschinen aus

Zwei A330 und ein A321 betroffen.

Kabine eines Iran-Air-A321 (Foto: Airbus).

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA verhängte über Iran Air Einschränkungen. Dem Carrier ist es nicht mehr gestattet mit zwei Airbus A330-200 und einem Airbus A321-200 Ziele in der EU anzufliegen oder aber den Luftraum des Unionsgebiets zu nutzen. Die Behörde erklärt, dass bei den drei betroffenen Jets essentiell wichtige Updates unterlassen wurden. Daher sind die Flugzeuge nicht mehr den Sicherheitsvorschriften der EU entsprechend.

Betroffen sind die EP-IFA (A321-200) sowie die EP-IJB und die EP-IJA (jeweils A330-200). Bedingt durch die Sanktionen der Vereinigten Staaten kommen iranische Airlines derzeit nur sehr schwer bis gar nicht an Hersteller-Softwareupdates heran. Das Problem will man nun lösen, in dem die Luftfahrtbehörde des Irans eigene Aktualisierungen entwickeln wird. Ob diese jedoch von der EASA akzeptiert werden, ist unklar. Weder die EASA, noch Iran Air wollten sich weitergehend zum EU-Flugverbot für die drei betroffenen Airbus-Jets äußern.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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