Düsseldorf sieht Wirkung der Pünktlichkeitsmaßnahmen

Zahl der späten Starts und Landungen im September rückläufig.

Foto: Jan Gruber

Der Flughafen Düsseldorf meldet, dass die Zahl der nächtlichen Starts und Landungen zurückgegangen ist – „und dies mittlerweile bereits im elften Monat in Folge“, heißt es vom westdeutschen Airport. Im Jahresvergleich ist die Anzahl der Flugbewegungen außerhalb der regulären Betriebszeiten um gut 21 Prozent auf 213 gesunken.

Das elfmonatige Minus addiert sich kumuliert von November 2018 bis September 2019 auf einen Rückgang von fast 34 Prozent im Vergleich zum Zeitraum November 2017 bis September 2018. Gleichzeitig stieg im gleichen Zeitraum die Anzahl der Gesamtbewegungen im gewerblichen Verkehr in Düsseldorf auf 199.773 um rund 9,5 Prozent an.

Welche der rund 60 Airlines am Platz besonders häufig außerhalb der Betriebszeiten starten und landen, ist nicht bekannt.

Ausnahme für Home-Carrier
Als späte Starts definiert der Airport Abflüge außerhalb der Betriebszeiten von sechs bis 22 Uhr. Verspätete Landungen heißen Ankünfte zwischen 23 und sechs Uhr. In beiden Fällen verlangt der Airport deutlich erhöhte Gebühren von den Airlines.

Airlines, die in Düsseldorf einen vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannten Wartungsschwerpunkt haben, werden vom NRW-Verkehrsministerium als sogenannte Home-Carrier eingestuft. Dazu zählen neben Lufthansa, Eurowings und Condor auch Tuifly und SunExpress sowie seit Anfang April ebenfalls die Ryanair-Tochter Lauda. Diese dürfen abends bis 24 Uhr und morgens bereits ab fünf Uhr landen.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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