Deutsche Luftwaffe erhält Airbus A350

Ab 2020 sollen drei multi-role-fähige Exemplare um rund 1,2 Milliarden Euro in die Flugbereitschaft aufgenommen werden.

Foto: Airbus - S. Ramadier

Nach der Pannenserie der Flugbereitschaft vor ein paar Monaten - Bundeskanzlerin Angela Merkel musste ja statt mit einem defekten Airbus A340 mit einer Linienmaschine nach Südamerika fliegen - macht die deutsche Bundeswehr nun Nägel mit Köpfen: Ab 2020 werden drei Airbus A350-900 in die Flotte der Flugbereitschaft aufgenommen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat dies am Mittwoch genehmigt, wie das Bundesministerium für Verteidigung mitteilte.

Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro. Der erste Airbus soll bereits 2020 ausgeliefert werden, die anderen beiden dann 2022 folgen. Die Flugzeuge sollen auch wieder "multi role"-fähig sein: So werden die Flugzeuge nicht nur dem Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin, Mitgliedern der Bundesregierung und Personen aus dem politisch-parlamentarischem Bereich zur Verfügung stehen. "Ebenso können die Maschinen Verwundete, Unfallverletzte und Kranke mit dem strategischen Verwundetenlufttransport ausfliegen. Aber auch für den normalen militärischen Personal- und Materialtransport bei Krisenmanagement und zur Unterstützung der Einsätze der Bundeswehr werden die A350 zum Einsatz kommen", heißt es in der Erklärung der Bundeswehr.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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