Delta-777 lässt Kerosin über Schul-Spielplatz ab

Rund 40 Verletzte, davon etwa 20 im Volksschulalter.

Foto: Delta.

Am Dienstagvormittag musste Delta-Flug 89 auf dem Weg von Los Angeles nach Shanghai aufgrund von Treibwerksproblemen umkehren. Die mit 140 Passagieren besetzte Boeing 777 musste eine große Menge Kerosin ablassen und traf dabei ausgerechnet eine Schule und einen Spielplatz.

Die Los Angeles Times berichtet unter Berufung auf Angaben der Feuerwehr, dass mindestens 40 Personen aufgrund von Hautreizungen und Atembeschwerden ins Krankhaus eingeliefert werden mussten. Mindestens 20 Kinder im Volksschulalter sind betroffen. Die FAA leitet eine offizielle Untersuchung zu dem Vorfall ein.

Sogenanntes „Fueldumping“ ist ein Verfahren, dass angewandt werden muss, wenn eine Maschine für die Landung zu schwer ist. Eigentlich darf der Treibstoff nur über unbewohnte Gebiet abgelassen werden. Die Schule und der Spielplatz befinden sich rund 25 Kilometer vom Flughafen Los Angeles entfernt.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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