DAT muss Passagierentschädigung an einen Hund bezahlen

Der Vierbeiner wurde von einem Rechtsanwalt vertreten. 

Foto: Jan Gruber.

Die dänische Fluggesellschaft DAT muss aufgrund einer Streichung eines Fluges von Palermo nach Lampedusa eine Entschädigung in der Höhe von 250 Euro bezahlen. Ungewöhnlich ist allerdings, dass der Anspruchsteller kein Mensch ist, sondern ein von einem Rechtsanwalt vertretener Hund.

Firmenchef Jesper Rungholm bestätigte gegenüber Aerotelegraph.com die ungewöhnliche Forderung. Der Rechtsanwalt des Vierbeiners soll argumentieren, dass in der EU-Verordnung 261/2004 nirgendwo festgehalten ist, das der Passagier menschlich sein muss. Vielmehr ist zu lesen, dass der Inhaber der Reisedokumente als Fluggast zählt. Und eben diese hat auch ein Hund. Sowohl die betroffene Airline als auch der Verband der europäischen Regionalfluggesellschaften fordern nun eine rasche Novellierung der Verordnung.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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