Condor bittet Behörden wieder um Hilfe

Eine Fristverlängerung für den Überbrückungskredit wird beantragt.

Boeing 767 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die Ferien-Fluggesellschaft Condor bekommt weiterhin keine Ruhe: Die Corona-Krise trifft das bereits geschädigte Unternehmen schwer, man werde nicht nur eine staatliche Finanzspritze, sondern auch eine Fristverlängerung für den Überbrückungskredit beantragen, wie fvw.de berichtet. Auch die Übernahme durch die LOT-Mutter PGL am 31. März verzögert sich aller Voraussicht nach.

Den Kredit in Höhe von 380 Millionen Euro hat man notgedrungen gewährt bekommen, um die heikle Winterzeit zu überstehen. Dieser muss bis zum 15. April zurückgezahlt werden. Aufgrund der anhaltender Corona-Krise scheint die Einhaltung der Frist jedoch unmöglich, vielmehr ist man darauf aus, sie zu verlängern. 

Nach der Pleite der Ex-Muttergesellschaft Thomas Cook ist man in das Schutzschirmverfahren geflüchtet, dieses wolle man weiterhin -wie vor der Krise geplant- am 31. März verlassen. Und obwohl PGL noch weiter an einer Übernahme interessiert sei, könnte sie später von statten gehen. Denn auch sie leidet finanziell unter den aktuellen Geschehnissen und musste schon den Flugbetrieb zwangsläufig einstellen. 

Neben der bereits erwähnten monetären Staatshilfe will Condor auch Kurzarbeitbeantragen, wie aero.de berichtet. Insgesamt beschäftigt man ungefähr 5.000 Angestellte. Über die genauen Details dieser Maßnahme ist zur derzeitigen Stunde jedoch wenig bekannt.

Autor: Granit Pireci
Redakteur
Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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