China: Bundesheer brachte Österreicher nach Hause

In Zusammenarbeit mit Frankreich.

C-130 (Fotos: Thomas Ramgraber).

In Kooperation mit Frankreich flog das österreichische Bundesheer EU-Bürger aus der Volksrepublik China aus. Dabei wurden die Betroffenen zunächst durch die Franzosen nach Istres gebracht und anschließend mit einer C-130 „Hercules“ abgeholt und nach Österreich geflogen. Die Zurückgeholten werden nun unter Quarantäne gehalten.

„Ich bin sehr froh, dass das Bundesheer unseren Landsleuten hilft. Hier zeigt sich wieder, dass jede Investition in das Bundesheer eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist. Ich bedanke mich bei den Piloten, den Technikern, unseren Experten aus dem medizinischen und dem ABC-Bereich sowie allen involvierten Kräften des Bundesheeres für ihre professionelle Arbeit. Ich möchte mich auch beim Außenministerium und beim Gesundheitsministerium ausdrücklich bedanken. Die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.


C-130 am 2. Feber 2020 am Flughafen Wien.

Die C-130 "Hercules" des Bundesheeres dient in erster Linie dem Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor allem im Rahmen von Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Im Notfall evakuieren die Hercules-Piloten auch österreichische Staatsbürger aus dem Ausland; wie zuletzt 2011 aus Libyen. Die C-130 der Lufttransportstaffel hat sich dabei als besonders robust und zuverlässig erwiesen. Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres verfügen über drei Stück dieses Transportflugzeuges.

Autor: Jan Gruber

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