Bundesrat lehnt Subventionen für Lugano-Zürich ab

Route wäre unwirtschaftlich.

Flughafen Lugano-Agno (Foto: Jan Gruber).

Mögliche Kantons- oder Bundessubventionen wären durchaus eine Hoffnung für die Wiederaufnahme von Nonstopflügen zwischen Lugano und Zürich. Daran scheint der schweizerische Bundesrat allerdings so ganz und gar nicht interessiert zu sein, sondern setzt auf weitere Verbesserungen der Gotthard-Schienenverbindung. Derzeit hält die Lizenz für die innerschweizerische Route die Fluggesellschaft Swiss.

Seit der Insolvenz des Wetleasepartners Adria Airways liegt die Route Brach. Swiss suchte sich mit den Schweizerischen Bundesbahnen zwischenzeitlich einen neuen Partner und setzt nun auf Zubringer auf der Schiene. Zuvor wurde bis zu viermal täglich mit von Adria Airways betriebenen Turbopropflugzeugen des Typs Saab 2000 geflogen.

Der Bundesrat lehnt in einer Anfragebeantwortung mögliche Subventionen für Lugano-Zürich ab und verweist darauf, dass die Auslastung bei nur 50 bis 60 Prozent lag und damit unwirtschaftlich ist. Weiters verfüge Swiss als Konzessionärin über kein für diese Route geeignetes Fluggerät. Darüber hinaus wäre es unsinnig, wenn der Staat eine defizitäre und damit unwirtschaftliche Linie subventionieren würde. Dies berichtet LaRegione.ch.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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