Boeing und Embraer bauen Zusammenarbeit aus

Kooperation auch im militärischen Bereich.

KC 390 (Grafik: Embraer).

Noch ist die Zusammenarbeit zwischen Boeing und Embraer im zivilen Bereich nicht endgültig in trockenen Tüchern, doch die beiden Konzerne planen bereits intensiv eine Ausdehnung auf militärische Produkte. Das Transportflugzeug Embraer C-390 Millennium (vormals KC-390) soll nun gemeinsam vermarktet werden.

Unter dem Namen "Boeing Embraer–Defense" wurde ein Joint Venture gegründet, an dem die Brasilianer mit 51 Prozent die Mehrheit halten. Boeing ist mit 49 Prozent an Bord. Die Organisation wird erst operativ sein, nachdem das Joint Venture der Unternehmen die behördlichen Genehmigungen erhalten hat und die Abschlussbedingungen erfüllt.

„Der Name unseres Joint Ventures steht für die starke Partnerschaft zwischen Embraer und Boeing, die die globale Wettbewerbsfähigkeit dieses unglaublichen Flugzeugs stärken und die Zielmärkte erweitern wird. Das C-390-Programm entwickelt und generiert einen höheren Mehrwert, um unseren zukünftigen Kunden das Beste zu bieten“, so Jackson Schneider, CEO bei Embraer Defense. Die beiden Unternehmen rechnen mit einem Abschluss der Transaktion im Laufe des Jahres 2020.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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