Boeing: Auslieferungen brechen um zwei Drittel ein

In den ersten drei Quartalen hat der US-Flugzeughersteller 98 zivile Flugzeuge ausgeliefert.

Von der Boeing 787 wurden immerhin 49 Exemplare ausgeliefert (Foto: Boeing).

Das 737-MAX-Desaster gepaart mit der Corona-Krise hat für Boeing zu einem massiven Einbruch an Auslieferungen geführt: Gerade einmal 98 zivile Flugzeuge konnte der US-Flugzeugbauer in den ersten drei Quartalen 2020 an Kunden übergeben, 28 davon in den vergangenen drei Monaten Juli bis September. Im Vergleich dazu waren es in den ersten neun Monaten 2019 noch 301 Passagier- und Frachtflugzeuge.

Interessant dabei ist auch die Rangliste der ausgelieferten Typen: An erster Stelle stand 2020 bisher die Boeing 787 (49 ausgelieferte Flugzeuge), gefolgt von den Klassikern 767 (20) und 777 (15). Von der Boeing 737 wurden 12 Exemplare an Kunden abgegeben, von der "Queen of the Skies" 747 waren es 2020 lediglich 2.

Im Bereich "Defense, Space & Security" konnte Boeing 120 Fluggeräte ausliefern - Spitzenreiter waren dabei die Apache-Hubschrauber mit 62 Exemplaren, gefolgt von 22 Chinook-Helikoptern und 14 Stück F/A-18-Jets. Auch in diesem Segment sind die Auslieferungen zurückgegangen: In den ersten drei Quartalen 2019 wurden noch 174 Flugzeuge, Helikopter und Satelliten aus diesem Segment übergeben.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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