Betriebsversammlungen: Hohe Teilnahme nur bei der AUA

Anisec, Lauda und Eurowings Europe ohne Auswirkungen im Flugbetrieb.

A320 (Foto: Thomas Ramgraber).

Am Flughafen Wien dauern die Betriebsversammlungen der Arbeitnehmervertretungen von Lauda, Anisec, Eurowings Europe und Austrian Airlines noch an. Während die Beteiligung der AUA-Mitarbeiter erwartungsgemäß sehr hoch ist, erscheinen bei den Mitbewerbern nur eine sehr überschaubare Anzahl Beschäftigter.

Die Gewerkschaft Vida will mit dieser Veranstaltung der Forderung nach einem Branchen-Kollektivvertrag Nachdruck verleihen. Dieser soll für sämtliche Airlines gelten und unter anderem einen Mindestlohn von 1700 Euro für Flugbegleiter beinhalten. So soll Sozialdumping durch Anbieter ohne KV verhindert werden. Die Wirtschaftskammer lehnt den Abschluss eines Branchen-KVs kategorisch ab.

Austrian Airlines musste bislang eigenen Angaben nach 24 Verbindungen streichen. Dies spiegelt auch die hohe Teilnahmequote des fliegenden Personals der AUA wieder. Die Mitbewerber Anisec und Lauda mussten bislang keinen einzigen Flug streichen, da dem Vernehmen nach das Interesse der Mitarbeiter deutlich geringer ist als jenes ihrer AUA-Kollegen. Auch gibt es bei Lauda und Anisec bislang keinerlei nennenswerte Verspätungen. Bei Eurowings Europe ist die Situation ähnlich, wobei am Mittwoch die Nürnberg-Verbindung aus anderen Gründen gestrichen werden musste.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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