BER: Terminal 1 genehmigt

Studie sieht Insolvenzrisiko beim Betreiber.

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald hat Terminal 1 des neuen Hauptstadtflughafens BER abgenommen. Nach monatelanger Prüfung durch die Fachbehörde, der von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) als Bauherr seit 2019 eingereichten Unterlagen zur Baufertigstellung, steht nun einer Nutzung als Flugastterminal mit der geplanten Inbetriebnahme des Flughafens BER in Schönefeld am 31. Oktober bauordnungsseitig nichts mehr im Wege", heißt es in einer Mitteilung. " Die Eröffnung des BER kann in diesen Zeiten ein Signal dafür werden, dass es in der Hauptstadtregion wieder aufwärts geht und die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt", so Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

Indes trübt ein Bericht des "Tagesspiegel" bereits wieder die Freude. Demnach braucht die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) bis 2023 eine Kapitalspritze von bis zu 1,8 Milliarden Euro – andernfalls droht ihr die Insolvenz. "Da die hochverschuldete FBB nach selbst nach der Eröffnung des neuen Airports noch maximal 400 Millionen Euro unverbürgte Kredite aufnehmen kann, drohen für die öffentlichen Hand Belastungen in Milliardenhöhe", so die Zeitung. "Die FBB ist ein Zuschussbetrieb und ein akuter Sanierungsfall", lautet ein Befund der Studie.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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